Das Projekt CRossWATER - Grenzübergreifendes Grundwassermanagement für eine klimaresiliente Wasserversorgung der Europastadt Görlitz-Zgorzelec ist offiziell im Januar 2025 gestartet. Ziel ist es, ein modernes Grundwassermanagementsystem zu entwickeln, das die Wasserversorgung beider Städte langfristig sichert und klimaresilient macht.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) als Lead- Partner, der Schlesischen Universität in Katowice, den Städten Görlitz und Zgorzelec sowie den lokalen Wasserunternehmen durchgeführt. D Es wird im Rahmen des Programms Interreg Polen-Sachsen 2021-2027 mit 1,4 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 1,7 Millionen Euro, wobei 80 % der Mittel aus EU-Fördergeldern stammen.
Was sind die Ziele des Projekts CRossWATER?
Das Projekt CRossWATER zielt darauf ab, die Überwachung grenzüberschreitender Grund- und Oberflächengewässer im Raum Zgorzelec und Görlitz zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit des Wasserversorgungssystems gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Integration von Daten, die Entwicklung eines digitalen Wasserbewirtschaftungsmodells und die Umsetzung gemeinsamer Strategien zur Bewältigung von Wassernotfällen.
Bis 2027 wird in Görlitz und Zgorzelec ein modernes Wassermonitoringsystem aufgebaut. Dies umfasst den Ausbau des Messnetzes, die Installation moderner Sensoren? zur Überwachung der Wasserqualität und die Entwicklung einer digitalen Plattform für die aktuelle Analyse der Wasserressourcen. Dies ist die erste derart umfassende Initiative, die es beiden Städten ermöglicht, schneller auf potenzielle Bedrohungen wie Dürren oder Verschmutzungen zu reagieren und somit die Wasserversorgung nachhaltig zu sichern.
Im Rahmen des Projekts werden Workshops und Treffen stattfinden, bei denen die Teilnehmer erfahren, warum es wichtig ist, Wasser zu sparen, welche Folgen die Verschwendung hat und wie es effizienter genutzt werden kann.
Quellen: 1, 2.