Präventive Berufsorientierung

Langfristiges Ziel des RÜM ist es, unnötige Warteschleifen im Übergangssystem zu vermeiden. Ein wichtiger präventiver Baustein ist dafür eine frühe und systematische berufliche Orientierung und Berufswegeplanung, die regional abgestimmt ist.

Aufbauend auf vorhandenen Erfahrungen setzen wir auf folgende Phasen:

  • ab der 5. Klasse regelmäßiger Bezug zur regionalen Wirtschaft (Kennen lernen)
  • bis Klasse 7 Einbindung der Berufsschulzentren bzw. freier Träger (Erprobung)
  • ab Klassenstufe 8 liegt die Konzentration auf einer betrieblichen Ausrichtung der Berufsorientierung (Klebeeffekte), erprobte Instrumente wie der Praxistag sollen weiterentwickelt werden.

Das Regionale Übergangsmanagement unterstützt mit seinem Netzwerk die Schulen bei der Gewinnung von Partnern aus der Wirtschaft und berät die Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Schulen. Außerdem werden Träger von Berufsorientierungsprojekten beraten.

Elternarbeit

Aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten und Wegen in den Beruf sind Eltern häufig überfordert. Mit den  regionalen Akteuren initiieren wir Angebote, die Eltern bei der Berufsberatung unterstützen.

Fortbildung für Pädagogen

Wenn Pädagogen wissen, welche Kompetenzen in Betrieben gefragt sind, können sie zielgerichteter ihren Unterricht und ihre Angebote gestalten. Im Rahmen von Fortbildungen in Unternehmen soll dieser Ansatz stärker als bisher vorangebracht werden. Genauso wichtig ist es uns, dass wir auch Unternehmer dafür gewinnen, regelmäßig in Schulen präsent zu sein. Dieses Kennenlernen völlig unterschiedlicher Welt hilft auch, das eine oder andere Vorurteil auf beiden Seiten abzubauen.